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Legasthenie- keine Seltenheit

Leonardo da Vinci war einer. Auch Albert Einstein. Genauso wie Steven Spielberg und Dustin Hofmann. Und die Ironie des Schicksals will es, dass der Erfinder der Buchdruckkunst, Johannes Gutenberg, ebenfalls   zu ihnen gehört. Die Rede ist von Legasthenikern – Menschen die unter einer Rechtschreib- und Leseschwäche leiden.
„Keine Einzelfälle”, warnt Esther Borggrefe aus St. Augustin. Die Diplom-Pädagogin und Legasthenie-Expertin betreut seit sieben Jahren erfolgreich Legastheniker. Es ist höchste Zeit, das Phänomene „Legasthenie” ins Bewusstsein der Lehrer oder Eltern zu bringen.
„Die Welt der Schriftzeichen wird für mindestens zehn bis fünfzehn Prozent der Kinder in der Grundschule zum Albtraum. Und das sind oft  mehrere Kind pro Klasse!”, sagt Borggrefe.  Mit fatalen Folgen für die Zukunftsperspektiven: „L
egasthenie wird häufig nicht erkannt.  Und obwohl die Kinder genaus so intelligent, häufig sogar intelligenter als andere Kinder sind, landen viele von ihnen auf „Sonderschulen”.

Ob man die Legasthenie, an der Jungen doppelt so häufig erkranken wie Mädchen, heilen kann, ist umstritten. „Aber es gibt dennoch Möglichkeiten, Kindern mit Lese- und Konzentrationsschwierig

keiten sehr zu helfen”, so die Diplom Pädagogin. „Legasthenie kann sehr effektiv behandelt werden. Voraussetzung ist, sie wird frühzeitig erkannt.” Dies sei meist nur dann der Fall, wenn ein  intensiver Austausch zwischen Eltern, Lehrern, Interessierten und Betroffenen bestehe, so die Expertin. „Und genau dies ist ein großes das Ziel des Instituts für Lernförderung und Kommunikation (ILK).

Doch es geht nicht nur um Legasthenie . Das ILK befasst sich ebenfalls  mit den Themen Rechenschwäche (Dyskalkulie), Lernen zu Lernen, Gehirnfitnesstraining,  pädagogische und psychologische Beratung und Entspannungstraining. Mehr Informationen erhalten Sie unter  02241/1484393 oder www.lernfoerderung.net

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